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Zur letzten Herberge
Boniswil

Kategorie:
Wohnen (bis 2 Wohneinheiten)
Fertigstellung:
2018
Gebäudeanzahl:
1
Stockwerke:
2
Parkplätze:
2
Anzahl Wohnungen:
1
Grundstücksfläche:
392 m²
Geschossfläche:
102 m²
Nutzfläche:
168 m2
Gebäudevolumen:
620 m³
Gebäudekosten BKP 2:
500'000 CHF

Merial Vertriebs AG Individuelle Küchentechnik
Merial Vertriebs AG Individuelle Küchentechnik
Lerchenweg 3
4552 Derendingen
Tel. 032 682 22 30
Fax. 032 682 58 86
merial@merial.ch
www.merial.ch
Montana Bausysteme AG
Montana Bausysteme AG
Durisolstrasse 11
5612 Villmergen
Tel. 056 619 85 85
Fax. 056 619 86 86
info@montana-ag.ch
www.montana-ag.ch
Pittsburgh Corning (Schweiz) AG
Pittsburgh Corning (Schweiz) AG
Schöngrund 26
6343 Rotkreuz
Tel. 041 798 07 07
Fax. 041 798 07 97
direktion@foamglas.ch
www.foamglas.ch


Architekt/Planer

Roth Architektur
Tal 34
5705 Hallwil
079 786 65 86

Ausgehend von der maroden Bausubstanz und der kleinen, durch Gemeindestrasse, Bach und hohem Grundwasserspiegel limitierten Parzelle, galt es im Dialog mit den Behörden ein Ersatzneubau zu realisiert, der sich im Volumen und Ausrichtung wie das bestehende alte Haus in den Kontext einfügt.
Das ungenutzte, baufällige Haus sollte einem 5.5 Zimmer Haus weichen.

Die Bauherrschaft, ein junges Ehepaar, wohnte und arbeitete bereits im elterlichen Schreinereibetrieb im selben Quartiere.
Der Wunsch war, ein mit natürlichen Materialien erbautes Haus, in dem später auch Kinder sich austoben können.
So entstand der kubische Grundriss, der sich wie das alte Haus an die südliche Seite der Parzelle schmiegt, zwischen Strasse und dem eingedolten Bach. Aufgrund der erhöhten Hochwassergefahr und der Grundwasserproblematik, wurde auf eine Unterkellerung verzichtet und das ganze Holzhaus auf einen mit Misapor gebeteten Betonsockel gestellt.
Die Erschliessungsflächen wurden klein gehalten und die Grundrisse so optimiert, dass ein grosszügiges 5.5 Zimmerhaus möglich wurde.

Die Übergänge wurden überall fliessend gestaltet, sei das mit den Schwellenlosen Übergängen vom Parkettboden zum fugenlosen Boden in den Nasszellen und Küche oder mit den flächenbündigen Sockelleisten und Türen. Diese Gradlinigkeit spiegelt sich auch in der einfachen Holzfassade wieder.
Im Obergeschoss ist das Elternzimmer so flexibel ausgelegt, dass die Ankleide zu einem späteren Zeitpunkt auch als zusätzliches Kinderzimmer gebraucht werden kann.

Das Regenwasser wird vor dem Haus mit einem Flachtank gesammelt und für den Garten, die WC-Spülung und die Waschmaschine verwendet.




Schwarzplan Zur letzten Herberge von Roth Architektur
Schwarzplan
Grundriss Erdgeschoss Zur letzten Herberge von Roth Architektur
Grundriss Erdgeschoss
Grundriss Obergeschoss Zur letzten Herberge von Roth Architektur
Grundriss Obergeschoss
Schnitt Zur letzten Herberge von Roth Architektur
Schnitt
Ansicht Nord Zur letzten Herberge von Roth Architektur
Ansicht Nord
Ansicht Ost / Brandmauer Zur letzten Herberge von Roth Architektur
Ansicht Ost / Brandmauer
Ansicht Süd Zur letzten Herberge von Roth Architektur
Ansicht Süd
Ansicht West Zur letzten Herberge von Roth Architektur
Ansicht West
Detail Brandschutz Zur letzten Herberge von Roth Architektur
Detail Brandschutz
Prall- und Konstruktiver Holzschutz gegen Strasse im Unterabstand Zur letzten Herberge von Roth Architektur
Prall- und Konstruktiver Holzschutz gegen Strasse im Unterabstand