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Wohnüberbauung Luxmatten
Luxmattenstrasse 11, Oberrohrdorf

Kategorie:
Wohnen (ab 3 Wohneinheiten)
Fertigstellung:
2017
Gebäudeanzahl:
1
Stockwerke:
3
Parkplätze:
8
Anzahl Wohnungen:
5
Grundstücksfläche:
1575 m²
Geschossfläche:
866 m²
Nutzfläche:
717 m2
Gebäudevolumen:
4600 m³
Gebäudekosten BKP 2:
3.25 Mio. CHF

Architekt/Planer

Hunziker Architekten AG
Täfernstrasse 26
5405 Dättwil AG
056 437 30 60

Das Projekt "Luxmatten" liegt am oberen, äusseren Siedlungsrand von Oberrohrdorf und besticht durch die exzellente Südwestlage mit Ausblick auf Jura, Alpen und Schwarzwald. Das umliegende Quartierbild ist geprägt von einer feinkörnigen Gliederung der Baukörper, mehrheitlich bestehend aus älteren Einfamilienhäusern. Im Zuge der "Nachverdichtung" konnten aber unlängst auch kleinere Mehrfamilienhäuser und terrassierte Bauten ausgemacht werden, welche den Herausforderungen an gute städtebauliche Eingliederung trotz grösserem Volumen standhielten. In unserem langgezogenen Baukörper, welcher sich über zwei Parzellen erstreckt, sind je zwei Wohnungen im Garten- und im Erdgeschoss untergebracht. Darüber erstreckt sich eine grosszügige Attikawohnung. Erschlossen werden die Wohnungen von der bergseitigen Luxmattenstrasse, an welche auch die Parkierung angegliedert wurde. Das Objekt ist für den Fussgänger lediglich von der Luxmattenstrasse ersichtlich.
Das Gebäude ist so in den Hang geschoben, dass der Hauptkörper hangseitig eingeschossig und talseitig zweigeschossig ist. Das darauf liegende Attika wurde dabei an die bergseitige Fassadenflucht platziert, um der Rückseite mehr "Gewicht" zu verleihen. Teilweise tritt es von der Luxmattenstrasse als zweigeschossig in Erscheinung. Die gesamte talseitige Südwestfront des Gebäudes schwebt über dem leicht fallenden Terrain, was dem vorderen Gebäudeteil eine gewisse Leichtigkeit verschafft. Interessant dabei ist die Auflösung des "muralen Hauptkörpers" in eine offene Rahmenstruktur mit Terrassen Richtung Tal.
Der Hauptkörper ist in einem feinen Grauton verputzt, welcher durch die dunklen Fensterrahmen kontrastiert wird. Die strassenseitige Fassade wirkt trotz mehreren Materialien einheitlich. Sie weist im Attikabereich zahlreiche grössere Ein- und Ausblicke auf, um den oft gesichtslosen Rückfassaden der Luxmattenstrasse entgegenzuwirken. Mit der optischen Teilung von Erdgeschoss und Attika wird in der Fernwirkung eine quartiersgerechte Massstäblichkeit erreicht trotz vierzig Meter Gebäudelänge.
Materialen wiederholen sich in beiden Ebenen, so ist der mittige Eingangsbereich im Hauptkörper ähnlich wie die Attikafassade mit unterschiedlich breiten Holzbrettern ausgekleidet und bindet so Erdgeschoss und Attika zusammen. Auch passen die Dachränder aus Aluminium mit den Garagenfronten zusammen. Wiederum ist das Zusammenspiel von unterschiedlichen Breiten bei der Verarbeitung beim Holz wie auch des Aluminiums der Garagenfronten ein Thema. Das Geländer, welches auch unterschiedliche Zwischenräume aufweist, orientiert sich farblich an die Fensterrahmen.


Publikation
Müssig Objekte 2017


Schwarzplan Wohnüberbauung Luxmatten von Hunziker Architekten AG
Schwarzplan
Gartengeschoss Wohnüberbauung Luxmatten von Hunziker Architekten AG
Gartengeschoss
Erdgeschoss Wohnüberbauung Luxmatten von Hunziker Architekten AG
Erdgeschoss
Attikageschoss Wohnüberbauung Luxmatten von Hunziker Architekten AG
Attikageschoss
Querschnitt Wohnüberbauung Luxmatten von Hunziker Architekten AG
Querschnitt
Längsschnitt Wohnüberbauung Luxmatten von Hunziker Architekten AG
Längsschnitt
Nordostfassade Wohnüberbauung Luxmatten von Hunziker Architekten AG
Nordostfassade
Nordwestfassade Wohnüberbauung Luxmatten von Hunziker Architekten AG
Nordwestfassade
Südwestfassade Wohnüberbauung Luxmatten von Hunziker Architekten AG
Südwestfassade
Südostfassade Wohnüberbauung Luxmatten von Hunziker Architekten AG
Südostfassade
Detail Wohnüberbauung Luxmatten von Hunziker Architekten AG
Detail