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Stadtmuseum
Schlossplatz 23, Aarau

  • Kategorie:
  • Arbeitswelten
Kategorie:
Kultur und Kult
Fertigstellung:
2014
Grundstücksfläche:
852 m²
Geschossfläche:
2100 m²
Nutzfläche:
1282 m2
Gebäudevolumen:
9055 m³
Gebäudekosten BKP 2:
13 Mio. CHF

BASWA acoustic AG
BASWA acoustic AG
Marmorweg 10
6283 Baldegg
Tel. 041 914 02 22
Fax. 041 914 02 20
info@baswa.com
www.baswa.com
Brunner AG Furniture Solutions
Brunner AG Furniture Solutions
Gewerbestrasse 10
3322 Urtenen-Schönbühl
Tel. 031 932 22 32
Fax. 031 932 22 64
info.ch@brunner-group.com
www.brunner-group.com
H & T Raumdesign AG
H & T Raumdesign AG
Rohrerstrasse 20
5000 Aarau
Tel. 062 835 70 30
Fax. 062 835 70 01
info@hta.ch
www.hta.ch
Stüssi Betonvorfabrikation AG
Stüssi Betonvorfabrikation AG
Morgentalstrasse 2
8108 Dällikon
Tel. 044 847 29 40
Fax. 044 847 29 59
www.stuessi-ag.ch
Wibatec AG
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Neumühlestrasse 7
6102 Malters
Tel. 041 370 10 47
Fax. 041 370 10 26
info@wibatec.ch
www.wibatec.ch


Architekt/Planer

Diener & Diener Architekten
Henric Petri-Strasse 22
4010 Basel
061 270 41 41
Architekt/Planer

Martin Steinmann
Golattenmattgasse 1
5000 Aarau

Das aus einem 2007 gewonnenen Studienverfahren hervorgegangene Projekt umfasst die Sanierung des im so genannten «Schlössli» – einem mächtigen, aus grossen Steinblöcken gemauerten Turm aus dem 13. Jahrhundert – untergebrachten denkmalgeschützten Stadtmuseums und den Erweiterungsbau. Die Erweiterung besteht im Wesentlichen aus der Stapelung vier grosser Räume. Als Gelenk zwischen Alt- und Neubau dient eine grosszügige Treppe, deren Podeste zugleich Ausstellungsfläche sind. Die Südfassade besteht aus 134 vom St. Galler Künstler Josef Felix Müller gestalteten Betonplatten. Eine dreiteilig verglaste Eingangsfront, die sich zu zwei Dritteln zur Seite schieben lässt, öffnet das Foyer zum neugestalteten Schlossplatz. Das Programm umfasst die Eingangshalle, einen grossen Raum für Wechselausstellungen, einen Raum für Film- und Videovorführungen und einen loftartigen Raum für die Verwaltung. Die Räume des Neubaus sind doppelt so hoch wie die des «Schlössli», so dass der Besucher von den Podesten des Treppenhauses zwischen Schlössli und Erweiterung alternierend aus einem vielfältigen Angebot an Räumen mit besonderen Grössen, Gestaltungen und Stimmungen wählen kann. Prägende Materialien der neuen Ausstellungsräume sind glatter Putz, Steinholzboden, Industrieterrazzo und Eichenparkett. Der Erweiterung am unteren Ende des Schlossplatzes musste eine rund 120 Jahre alte Sequoia weichen. Für die Gestaltung der zur Stadt gerichteten Fassade «gravierte» der St. Galler Künstler Josef Felix Müller menschliche Figuren in 134 aus dem Holz der Sequoia gesägte, ca. 95 x 200 cm grosse Platten. Anschliessend wurden von den Matrizen Betonabgüsse gefertigt, die zu einem riesigen Fassadenbild gehängt wurden: Müllers Menschenbilder können als das lebendige Gegenstück zum Totentanz, den Felix Hofmann auf den Obertorturm gemalt hatte, gelesen werden.

Publikation
Architektur-Jahrbuch 2016 der Schweizer Baudokumentation


Grundriss EG Stadtmuseum von Diener & Diener Architekten
Grundriss EG
Schnitt Stadtmuseum von Diener & Diener Architekten
Schnitt