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Haus für Vereine, Wydenmatt
Breitenbacherstrasse 22, Büsserach

Buol & Zünd
Architekten HTL

Hofansicht © Johannes SchäferAnsicht Bestand und Erweiterung © Johannes SchäferAnsicht © Johannes SchäferDetail Fenster  © Johannes SchäferDetail Vordach © Johannes SchäferInnenraum © Johannes SchäferInnenraum © Johannes SchäferInnenraum © Johannes SchäferInnenraum © Johannes SchäferKontext © Johannes Schäfer
Kategorie:
Kultur und Kult
Fertigstellung:
2018
Gebäudeanzahl:
2
Stockwerke:
3
Untergeschosse:
1
Parkplätze:
10
Grundstücksfläche:
5204 m²
Geschossfläche:
1159 m²
Nutzfläche:
912 m2
Gebäudevolumen:
4079 m³
Gebäudekosten BKP 2:
2.5 Mio. CHF

Griesser AG
Griesser AG
Tänikonerstrasse 3
8355 Aadorf
Tel. 0848 888 111
Fax. 0848 888 112
info@griesser.ch
www.griesser.ch

Architekt/Planer

Buol & Zünd
Architekten HTL
Greifengasse 1
4058 Basel
061 683 11 00
Bauunternehmer

Stamm Bau Ag
Aliothstrasse 63
4144 Arlesheim
0612766111
Spengler

Camille Wohlgemuth
Wydenmattstrasse 21
4228 Erschwil
061 7838073
Fassadenbauer

Holzherr Gipsergeschäft AG
Archweg 16a
4226 Breitenbach
061 781 44 40
Bauingenieur

Dill & Partner AG
Ingenieurbüro
Hohlegasse 4
4104 Oberwil BL
061 405 50 00

Der einfache grundrissliche Aufbau des alten Dorfschulhauses von Büsserach orientiert sich mit seiner Hauptfassade und dem Eingang zur Strasse hin. Nach seiner Lebenszeit als Schulhaus soll es in einer zweiten Karriere der Nutzung durch Vereine und eine Kindertagesstätte zugeführt werden. Die für die neue Nutzung nötige Erweiterung ergänzt das Haus um eine Liftanlage und sanitäre Räume und orientiert es gleichzeitig zur lärmabgewandten Hofseite. Die räumliche Asymmetrie des Neubaus findet ihre Entsprechung im Grundriss und schafft neben den geforderten Räumen eine grosse Halle, die das Haus selbstbewusst an den Hofraum zu binden vermag. Diese Differenz des räumlichen Charakters lässt nicht nur die beiden Gebäude eigenständig erscheinen, sie bindet sie auch in gegenseitiger Abhängigkeit zueinander. Die Gleichzeitigkeit von technischer Erweiterung und neuer Orientierung wird in einem Baukörper manifest, der sich gegen die Hofseite hin einladend zeigt und in seiner Gestalt zwischen Unterordnung und Eigenständigkeit oszilliert. Die geschuppte Holzkonstruktion steht im Gegensatz zum verputzten Baukörper des Bestandes und vermittelt sich durch die dezente Übernahme einiger horizontaler Bezugspunkte. Während die Tagesstätte im Erdgeschoss vom direkten Bezug zum Hof profitiert, kann das Haus gleichzeitig über die Treppe durch die Vereine genutzt werden. Eine sorgfältige und umfassende Sanierung des Bestandes gibt dem Haus seine alte Farbigkeit wieder und regt dazu an, das neue Haus in seiner farblichen Tonigkeit im Bezug zum Altbau zu entwickeln.


Schwarzplan Haus für Vereine, Wydenmatt von Architekten HTL<br/>
Schwarzplan
Situationsplan Haus für Vereine, Wydenmatt von Architekten HTL<br/>
Situationsplan
Grundriss Erdgeschoss Haus für Vereine, Wydenmatt von Architekten HTL<br/>
Grundriss Erdgeschoss
Grundriss Obergeschoss Haus für Vereine, Wydenmatt von Architekten HTL<br/>
Grundriss Obergeschoss
Grundriss  Dachgeschoss Haus für Vereine, Wydenmatt von Architekten HTL<br/>
Grundriss Dachgeschoss
Ansicht von der Strasse Haus für Vereine, Wydenmatt von Architekten HTL<br/>
Ansicht von der Strasse
Hofansicht Haus für Vereine, Wydenmatt von Architekten HTL<br/>
Hofansicht
Schnitt  Haus für Vereine, Wydenmatt von Architekten HTL<br/>
Schnitt
Seitliche Ansicht Haus für Vereine, Wydenmatt von Architekten HTL<br/>
Seitliche Ansicht
Fassadendetail Haus für Vereine, Wydenmatt von Architekten HTL<br/>
Fassadendetail