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Freilager – die Langhäuser
Freilagerstrasse 72 /88, Zürich

Kategorie:
Wohnen (ab 3 Wohneinheiten)
Gebäudeanzahl:
3
Stockwerke:
6
Anzahl Wohnungen:
187
Geschossfläche:
28'150 m²
Gebäudevolumen:
95'200 m³

Entsprechend dem konstruktiven Holzbau sind die Grundrisse der Langhäuser geprägt von einer einfachen, pragmatischen Raumstruktur. Zwischen den aussteifenden Betonkernen sind die sechsgeschossig gestapelten Wohnungen eingespannt. Die geschichteten Wände und Decken lassen die Anforderungen an Schall, Brandschutz und Installationsführung problemlos erfüllen. Die Systematisierung und Standardisierung der Elemente führt zu vergleichsweise günstigen Erstellungskosten. Im Prinzip wird das Ziel verfolgt, zu «gleichen Kosten mehr Wohnfläche» anzubieten. Durchgehende und zugängliche Technikschächte entsprechen den Vorgaben der Systemtrennung. Tragende Fassaden einerseits, und je nach Grundrisstyp Quer- oder Längswände, übernehmen die Lastabtragungen. Bei den fassadenanschliessenden Räumen wird die Möglichkeit angeboten, Wände einzubauen oder wegzulassen.
Unterschiedlich tiefe Veranden und je nach Ausrichtung unterschiedlich breite Fenster thematisieren die Minergie-P-ECO-Anforderungen, aber auch den Schutz und Unterhalt der Holzfassade sowie den Brandüberschlag zwischen den Geschossen.
Die Holzarchitektur bildet den ausdruckstarken, aber ruhigen Rahmen für ein dem Massstab angemessenes Wohnen. Raumhohe, einfach schöne, doppelflüglige Holzfenster lassen Licht und Wärme auf den Boden fluten, lassen aber auch den in diesem städtebaulichen Kontext notwendigen Rückzug zu. Topfpflanzen, Hängematten und Möbel beleben die Verandenarchitektur und verleihen der Gestalt Leichtigkeit, Wohnlichkeit und Behaglichkeit. Verandentrennende Elemente in Holz gewährleisten den Sichtschutz zwischen den einzelnen Einheiten. Sonnenmarkisen in Stoff ergänzen den Aufenthalts- und Wohnwert der grosszügigen Veranden. Im A5 lässt das Raumkonzept in Raumfolgen, ob gross- oder kleinräumig, alle Wohnformen wie WG, Alterswohnen, Familienwohnen, Singlewohnen, Loftwohnen, Atelierwohnen usw. zu. Auf der Baustruktur in Holz und den tiefen Baukosten widersprechende kleinräumige Reduits wird zugunsten einer grosszügigen, vielfältig nutz- und möblierbaren Eingangs- und Wohnhalle verzichtet. Salontüren stellen die grundsätzlich nutzungsneutralen Räume attraktiv miteinander in Verbindung.
Im A7 wird als Variation zum «Raumkammer-Typ» ein unkonventioneller, sehr effizienter «Durchwohn-Typ» ohne jegliche Korridore und Vorräume angeboten. Die Langhäuser wurden nach Minergie-P-ECO geplant.

Parkettbodenbeläge

Parkettbodenbeläge


Parkettböden gibt es als Massiv- oder Mehrschichtparkett. In unterschiedlichen Holz- und Oberflächenarten, als Fertigparkett oder als Rohparkett lieferbar.

VGQ Mitglieder und Partner

VGQ Mitglieder und Partner


Mitglieder des VGQ lassen ihre Prozesse und Bausysteme prüfen und erfüllen damit die hohen Qualitätsanforderungen des VGQ im Holzbau. Das Partnernetzwerk des VGQ sichert dessen Ansprüche an Wissen, Innovation und Qualität über den Bau selbst hinaus.



Architekt/Planer

Rolf Mühlethaler


Altenbergstrasse 42a
3013 Bern
031 330 42 20

Gesamtsituation Freilager – die Langhäuser von Rolf Mühlethaler
Gesamtsituation
Situation EG Freilager – die Langhäuser von Rolf Mühlethaler
Situation EG
Fassade 1 Südwest Freilager – die Langhäuser von Rolf Mühlethaler
Fassade 1 Südwest
Fassade 2 Nordost Freilager – die Langhäuser von Rolf Mühlethaler
Fassade 2 Nordost
Fassade 3 Südost Freilager – die Langhäuser von Rolf Mühlethaler
Fassade 3 Südost
Fassade 4 Nordwest Freilager – die Langhäuser von Rolf Mühlethaler
Fassade 4 Nordwest
1. OG zusammengesetzt Freilager – die Langhäuser von Rolf Mühlethaler
1. OG zusammengesetzt
8. OG zusammengesetzt Freilager – die Langhäuser von Rolf Mühlethaler
8. OG zusammengesetzt
10. + 11. OG zusammengesetzt Freilager – die Langhäuser von Rolf Mühlethaler
10. + 11. OG zusammengesetzt
11. + 12 OG zusammengesetzt Freilager – die Langhäuser von Rolf Mühlethaler
11. + 12 OG zusammengesetzt