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Einbau Mensa Kantonsschule Wettingen
Klosterstrasse 22, Wettingen

  • Kategorie:
  • Öffentliche Bauten, Fürsorge- und Gesundheitsbauten, Umbau
Kategorie:
Gastgewerbe und Tourismus
Fertigstellung:
2008

Die Löwenscheune wird, entsprechend der vorhandenen Zeilentypologie, nordseitig durch ein Neubauvolumen verlängert und geht auf den Massstab des umliegenden Kontextes ein. Im Kontrast zur Abstraktion des Volumens steht die Ornamentik der perforierten Metallverkleidung, die auf die reiche Gestaltwelt des Klosters Bezug nimmt.
Durch die Einfügung einer statisch autonomen Betondecke wird das Volumen der Löwenscheune horizontal unterteilt und erhält so im Erdgeschoss eine Caféteria, im Obergeschoss befindet sich die Mensa. Beide Bereiche werden über eine seitliche Erschliessungsschicht mit einer grosszügigen Treppe verbunden.

Auf die klassizistische Löwenscheune mit ihrem grosszügigen Innenraum und prächtigen Dachstuhl wird sehr respektvoll und sensibel eingegangen. Die Öffnungen der nordseitigen Giebelfassade werden weitestgehend belassen und bilden in Zukunft den Übergang zu den Ausgabeschichten im Neubau. Die Innenraumvolumetrie der Löwenscheune wird lediglich horizontal unterteilt.
Die Caféteria definiert sich durch eine innere Verkleidung in Form eines Brusttäfers und über den Aussenraumbezug durch die Rundbogentore mit den aufgesetzten „Pfauenrädern“. Im Mensaraum entsteht durch die sichtbaren Konstruktionen von Bruchsteinmauerwerk und Dachstuhl eine Atmosphäre von grösserer Intimität. Der innenräumliche Charakter der alten Löwenscheune ist hier besonders präsent. Die vollständig in weiss gehaltenen Ausgabeschichten bilden einen dritten Kontrastpunkt.

Die vorgehängte, neue Fassade aus gestanzten, anodisierten Aluminiumblechen läuft über den Dachbereich und die Fensterflächen hinweg und unterstützt damit die Abstraktion des Volumens. Mit Hilfe dieser formalen Reduktion auf seine Grundform, als auch durch die dunkle Fassadenoberfläche, nimmt sich der Neubau gegenüber dem Bestand vornehm zurück.
Metall, als wertvoller Rohstoff des Mittelalters, sowie die ausgestanzten Ornamente in Form von Blüten- und Blattformen nehmen Bezüge zur historischen Klosteranlage und deren Umgebung auf. Die Fassadenornamentik wird in den Fensterbereichen über Schatten auf die unterschiedlichen Innenraumoberflächen projiziert. Die Ornamentik wird somit auch zum Bestandteil der Innenräume.

Die Löwenscheune wird, entsprechend der vorhandenen Zeilentypologie, nordseitig durch ein Neubauvolumen verlängert und geht auf den Massstab des umliegenden Kontextes ein. Im Kontrast zur Abstraktion des Volumens steht die Ornamentik der perforierten Metallverkleidung, die auf die reiche Gestaltwelt des Klosters Bezug nimmt.
Durch die Einfügung einer statisch autonomen Betondecke wird das Volumen der Löwenscheune horizontal unterteilt und erhält so im Erdgeschoss eine Caféteria, im Obergeschoss befindet sich die Mensa. Beide Bereiche werden über eine seitliche Erschliessungsschicht mit einer grosszügigen Treppe verbunden.

Auf die klassizistische Löwenscheune mit ihrem grosszügigen Innenraum und prächtigen Dachstuhl wird sehr respektvoll und sensibel eingegangen. Die Öffnungen der nordseitigen Giebelfassade werden weitestgehend belassen und bilden in Zukunft den Übergang zu den Ausgabeschichten im Neubau. Die Innenraumvolumetrie der Löwenscheune wird lediglich horizontal unterteilt.
Die Caféteria definiert sich durch eine innere Verkleidung in Form eines Brusttäfers und über den Aussenraumbezug durch die Rundbogentore mit den aufgesetzten „Pfauenrädern“. Im Mensaraum entsteht durch die sichtbaren Konstruktionen von Bruchsteinmauerwerk und Dachstuhl eine Atmosphäre von grösserer Intimität. Der innenräumliche Charakter der alten Löwenscheune ist hier besonders präsent. Die vollständig in weiss gehaltenen Ausgabeschichten bilden einen dritten Kontrastpunkt.

Die vorgehängte, neue Fassade aus gestanzten, anodisierten Aluminiumblechen läuft über den Dachbereich und die Fensterflächen hinweg und unterstützt damit die Abstraktion des Volumens. Mit Hilfe dieser formalen Reduktion auf seine Grundform, als auch durch die dunkle Fassadenoberfläche, nimmt sich der Neubau gegenüber dem Bestand vornehm zurück.
Metall, als wertvoller Rohstoff des Mittelalters, sowie die ausgestanzten Ornamente in Form von Blüten- und Blattformen nehmen Bezüge zur historischen Klosteranlage und deren Umgebung auf. Die Fassadenornamentik wird in den Fensterbereichen über Schatten auf die unterschiedlichen Innenraumoberflächen projiziert. Die Ornamentik wird somit auch zum Bestandteil der Innenräume.


Architekt/Planer,

:mlzd


Mattenstrasse 81
2503 Biel
032 323 04 72

Projektbeschrieb Einbau Mensa Kantonsschule Wettingen von :mlzd
Projektbeschrieb
Situationsplan Einbau Mensa Kantonsschule Wettingen von :mlzd
Situationsplan
Grundriss Erdgeschoss Einbau Mensa Kantonsschule Wettingen von :mlzd
Grundriss Erdgeschoss
Grundriss 1.Obergeschoss Einbau Mensa Kantonsschule Wettingen von :mlzd
Grundriss 1.Obergeschoss
Grundriss 2.Obergeschoss Einbau Mensa Kantonsschule Wettingen von :mlzd
Grundriss 2.Obergeschoss
Grundriss 3.Obergeschoss Einbau Mensa Kantonsschule Wettingen von :mlzd
Grundriss 3.Obergeschoss
Längsschnitt Einbau Mensa Kantonsschule Wettingen von :mlzd
Längsschnitt
Querschnitt Erschliessungsschicht Einbau Mensa Kantonsschule Wettingen von :mlzd
Querschnitt Erschliessungsschicht
Querschnitt Cafeteria / Mensa Einbau Mensa Kantonsschule Wettingen von :mlzd
Querschnitt Cafeteria / Mensa