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Carba Center 30
Waldeggstrasse 30, Liebefeld

Kategorie:
Büro und Verwaltung
Fertigstellung:
2014
Grundstücksfläche:
7323 m²
Geschossfläche:
24'133 m²
Nutzfläche:
14977 m2
Gebäudevolumen:
87'470 m³
Gebäudekosten BKP 2:
45 Mio. CHF

Krüger + Co. AG
Krüger + Co. AG
Winterhaldenstrasse 11
9113 Degersheim
Tel. 071 372 82 82
Fax. 071 372 82 52
info@krueger.ch
www.krueger.ch
REAL AG Thun
REAL AG Thun
Uttigenstrasse 128
3603 Thun
Tel. 033 224 01 01
Fax. 033 224 01 06
info@real-ag.ch
www.real-ag.ch

Lichtkuppeln
Lichtkuppeln
Lichtkuppeln und Lichtpyramiden, Flachdachfenster, Aufsetzkränze
REAL AG Thun

Architekt/Planer

Itten+Brechbühl AG
Nordring 4a
3013 Bern
031 340 81 11

Der flexibel nutzbare Kubus im urbanen Entwicklungsgebiet

Das Areal Weissenstein-Neumatt gehört zu den grossen Entwicklungsschwerpunkten der Gemeinde Köniz. Die Erschliessung durch den öffentlichen Verkehr ist optimal. Das Carba-Gelände schliesst unmittelbar daran und an die Vidmarhallen an und setzt so die bestehenden urbanen Räume fort.
Der unabhängige Masterplan für das Carba-Gelände, den IttenBrechbühl in enger Zusammenarbeit mit dem Könizer Planungsamt entwickelte, definiert das gesamte Gelände formal als Linse, schafft städtebaulich eine klare nordöstliche Raumkante und fächert die be- und entstehenden Gebäude orthogonal auf. Das als Mischzone von Arbeit, Dienstleistung und Wohnen geplante Gelände umfasst vier Baufelder, die etappenweise realisiert werden sollen.
Als markante architektonische Setzung entsteht auf dem Baufeld A ein grosser, edel wirkender Kubus mit Innenhof, der im Erdgeschoss für eine Publikumsnutzung und sonst für Dienstleistungsbetriebe vorgesehen ist. Insgesamt entsteht auf 14 977 Quadratmetern Raum für rund 500 Arbeitsplätze. Der Grundausbau ist so konzipiert, dass für die verschiedenen Mieter und ihre unterschiedlichen Bedürfnisse im Innenausbau eine grosse Flexibilität möglich ist.
Wenige, gut aufeinander abgestimmte Vor- und Rücksprünge prägen das Bild der Fassaden, so dass der fünfgeschossige Block nicht monolithisch, sondern sanft bewegt wirkt. Diese als leichte Geschossdrehung zu beschreibenden Strukturen nehmen das Prinzip der geschliffenen Linse auf und schaffen den Übergang zu den bestehenden Carba-Gebäuden, auch zu jenen auf der gegenüberliegenden Strassenseite. Eingänge und Attikageschoss sind integraler Teil dieser architektonischen Komposition.
Klar definiert ist die Eingangsituation: Der Haupteingang richtet sich nach der Hauptverkehrsachse. Das betonen auch die beiden Baumgruppen, die sich, wie die ganze Aussenraumgestaltung, in die bestehende Situation einpassen – zugleich jedoch neue Akzente setzen und die städtebauliche Situation klären.