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Büroumbau Atelier Ducret
Avenue de Tivoli 4, Freiburg

Kategorie:
Büro und Verwaltung
Fertigstellung:
2013
Gebäudeanzahl:
1
Stockwerke:
2
Anzahl Wohnungen:
1
Nutzfläche:
70 m2
Gebäudekosten BKP 2:
100'000 CHF

Architekt/Planer, Bauleiter

Atelier Ducret, Architektur und Design GmbH
Avenue de Tivoli 4
1700 Fribourg
026 470 97 87
Diverses

Embru-Werke AG
Rapperswilerstrasse 33
8630 Rüti ZH
055 251 11 11
Zimmermann

Kappeler Ernst Holzbau AG
Bielstrasse 32
3232 Ins
Bauphysiker

Zeugin Bauberatungen AG
Schulhausgasse 14
3110 Münsingen
031 721 23 67
Metallbauer

CMA Constructeurs Métalliques Associés SA
Route des Mueses 3
1753 Matran
026 409 73 00
Schreiner

wooddesign by Christof Vonlanthen GmbH
Sunehalta 7
1737 Plasselb
Sanitärinstallateur

le plombier Sàrl/ GmbH
Hauptstrasse 10
1713 St. Antoni
Gipser, Maler

IDM Gips und Malergeschäft GmbH
Postfach 124
3186 Düdingen
Maler

Kistler AG
Galgenfeldweg 1
3006 Bern
Spezialist

RZB Swiss Lighting AG
Obere Haldenstrasse 20
5610 Wohlen
Elektroinstallateur

Elektra Ins, Urs Hunziker & Cie
Dorfstrasse 8
3232 Ins
032 313 16 36

Büroumbau Atelier Ducret Freiburg

Auf der Suche nach einem neuen Bürostandort für das Architekturbüro Atelier Ducret, wurden wir im Galeriegeschoss des denkmalgeschützten Gebäudes aus dem Jahr 1924 an der Avenue de Tivoli im Zentrum von Fribourg fündig. Das Gebäude wurde 2009 bis auf das oberste Geschoss komplett renoviert. Der jetzige Bürostandort wurde früher als Gemeinschaftskantine der Bank genutzt.

Der Standort für das neue Büro war äusserst attraktiv, stand jedoch im Rohbau und wies massiv gesundheitsschädliche Baumängel auf. Die Räumlichkeiten wurden bis auf die Aussenwand und das betonierte Dach komplett ausgeräumt. Der Untergrund wurde nun fachgerecht abgedichtet und von innen her neu gedämmt.
Bei der Übernahme war das Büro eine einzige offene Halle mit über fünf Metern Raumhöhe. Der Boden war aus einem dunklen, unebenen, aus Kunstharz gebundenen Waschbetonboden.
Da dieser offene Raum für einen Bürobetrieb mit Sitzungszimmer so nicht genutzt werden konnte wurde teilweise ein Zwischenboden als Galerie eingezogen. Diese Intervention ermöglichte eine Eingangssituation, welche sich gegen den Arbeits- und Besprechungsbereich hin öffnet. Vom Empfangsbereich werden alle Räume erschlossen. Ein geschlossenes Büro mit Schlafmöglichkeiten wurde mit Schweizer Möbelklassikern von Embru ausgestattet. Das Bad wurde als Vorzeigebad gestaltet und soll der Bauherrschaft einen Eindruck für eine zeitgemässe Nasszelle bieten.
Der hintere Bereich dient als Treffpunkt für die Kunden- und Teambesprechungen und bietet weitere Arbeitsplätze. In diesem Gebäudeteil ist der Raum bis zur Galerie hin geöffnet und bietet dadurch ein angenehmes Raumempfinden. Die Galerie wird durch eine Steiltreppe erschlossen und dient mit einer Bibliothek als Rückzugsbereich.
Da der Raum vom Tageslicht nicht allzu stark profitieren kann wurden die Oberflächen alle in weiss gehalten um so viel Licht wie möglich im Raum behalten zu können. Um die Unebenheiten aufnehmen zu können wurde der Boden mit einem weissen, fugenlosen Belag überzogen.
Die Wände wurden mit Gipsglattstrich bezogen und die Akustikdecke in der Dachschräge übernimmt die ehemalige Deckengestaltung. Die markanten, verputzten Betonträger, welche entlang der Dachschräge verlaufen wurden so belassen und neu gestrichen.
Um Leben in den Raum zu bringen wurden zwei Besprechungstische in Pastellfarbtönen in den offenen Raum platziert. Die bestehenden Radiatoren wurden schwarz gestrichen um einen Kontrast zum Weiss zu schaffen.
Die Beleuchtung der Innenräume war bei diesem Projekt sehr wichtig. Insgesamt sind lediglich fünf Rundfenster vorhanden, welche den Erkerbau mit Tageslicht versorgen.