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Privathaus im Apfelbaumhain
Buonas

Kategorie:
Wohnen (bis 2 Wohneinheiten)
Fertigstellung:
2013
Gebäudevolumen:
4275 m³

WESCO AG
Tägerhardstrasse 110
5430 Wettingen
Tel. 056 438 11 11
Fax. 056 438 11 00
info@wesco.ch
www.wesco.ch
air-lux Fenstertechnik AG
Breitschachenstrasse 52
9032 Engelburg
Tel. 071 272 26 00
Fax. 071 272 26 01
info@air-lux.ch
www.air-lux.ch
PSLAB STUTTGART
Wolframstrasse 20a
70191 Stuttgart
Tel. 0711 25 85 95 0
Fax. 0711 258 595 29
mailbox@pslab.de
www.german-architects.com/de
RECKLI GmbH
Gewerkenstrasse 9a
44628 Herne
Tel. 0049 / 2323 / 1706-0
Fax. 0049 / 2323 / 1706-5
info@reckli.de
www.reckli.de

Deckenhauben WESCO
Abzugshauben für Haushaltküchen
WESCO AG
Innenleuchten
Innenleuchten
PSLAB STUTTGART
Travertin Matrize 2/90
Schalungsmatrizen
RECKLI GmbH

Architekt/Planer

wild bär heule architekten ag
Baurstrasse 14
8008 Zürich
044 386 68 00

Landschaftsarchitekt

Hager Partner AG
Bergstrasse 50
8032 Zürich
044 266 30 30


Die Villa steht in Alleinlage oberhalb des Zuger Sees in einem Apfelbaumhain, das Schloss Buonas liegt in Sichtweite. Das Gebäude entwickelt sich aus seiner besonderen Lage und den Bedingungen des Terrains, das nach Norden zum See hin abfällt.

Das Wohnhaus wird auf der oberen Ebene erschlossen und erstreckt sich über drei Stockwerke. Die oberen beiden Geschosse umfassen ein Atrium, das als Lichthof die Südsonne in das Gebäude holt, während sich der Ausblick auf den Zugersee nach Norden hin öffnet.

Die Geschosse werden wie Baukörper gegeneinander um das Atrium verdreht, sodass aus einem Band ein Volumen erzeugt wird. Dabei verfehlen sich die Flächen, überschneiden sich und lassen großzügige Öffnungen, die sich mit dem Freiraum verzahnen. Die Wandscheiben aus Beton erhalten durch eingelegte Travertin-Matrizen eine markante steinähnliche Struktur. Die Konstruktion der Gebäudehülle ist zweischalig mit einer inneren Schale aus Porenbetonstein.

Auf der Eingangsebene liegen zur Ostseite zwei Apartments für die Kinder. Eine breite Brücke führt zum Foyer, hinter dem sich das Atrium U-förmig nach Westen öffnet. Im Erdgeschoss setzt sich der Innenhof zum See hin als Terrasse fort, einerseits flankiert vom Wohnraum, andererseits vom Essplatz mit Küche. Somit ergibt sich Gelegenheit, das nach drei Seiten dargebotene Panorama beim Weg um das Atrium zu erleben. Bergeseitig liegt das Gästezimmer, vor dem ein Wasserbecken wiederum die Südsonne spiegelt.

Neben dem Atrium ist das Innere durch zwei Treppen organisiert, die mehrere Wege durch das Wohnhaus ermöglichen. Eine der Treppen liegt offen und repräsentativ neben dem Atrium, die andere ist diskret zwischen die Wände geschoben und führt auf kurzem Weg vom oberen Stockwerk hinter der Kaminwand des Wohnraums hinunter ins Hanggeschoss. Dort findet sich neben den Kellerräumen ein Pool mit Sauna und freiem Blick zum See. Dank der offenen Wegführung mit den beiden Treppen kann man das Haus labyrinthisch erkunden und durch die grossen Glasschiebewände verschmelzen die Innen-und Aussenräume.


Publikation
Häuser des Jahren 2015, Körpersprache
Architektur-Jahrbuch 2017 der Schweizer Baudokumentation



Situationsplan

Umgebungsplan

Zugangsgeschoss

Erdgeschoss

Hanggeschoss