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glarnersteg Mühleareal, Schwanden
Mühleareal 19, Schwanden

Kategorie:
Fürsorge und Gesundheit
Fertigstellung:
2016
Gebäudeanzahl:
2
Stockwerke:
4
Untergeschosse:
1
Parkplätze:
23
Anzahl Wohnungen:
4
Grundstücksfläche:
4627 m²
Geschossfläche:
6262 m²
Nutzfläche:
4000 m2
Gebäudevolumen:
24'557 m³
Gebäudekosten:
20 Mio. CHF

Architekt/Planer

Aschwanden Schürer Architekten AG
Fröbelstrasse 10
8032 Zürich
044 388 49 49


Das aus einem Architekturwettbewerb 2010 hervorgegangene Projekt besteht aus dem imposanten bestehenden Fabrikgebäude, erbaut in der MItte des letzten Jahrhunderts und einem zweigeschossigen nördlich des Altbaus platzierten Neubau.

Der Neubau, welcher die vier geforderten Wohnungen mit je 7 Bewohnerplätzen ausweist, wird über den gemeinsamen Platz zwischen Alt- und Neubau von Süden her betreten. Über ein zentral gelegenes Treppenhaus werden die Wohnungen und der unterirdische Korridor, welcher die beiden Gebäude verbindet, erschlossen. Die Wohnungen mit ihren einzelnen Bereichen entwickeln sich um einen zentralen Innenhof. Dadurch können trotz der grossen Gebäudetiefe sowohl die Erschliessungen wie auch die Nebenräume mehrheitlich natürlich belichtet werden und weisen einen Bezug zum Aussenraum auf. Nach Norden, der attraktiven Aussicht zugewandt und von Süden über einen Innenhof besonnt, wird das Gebäude von brückenartigen Balkonen abgeschlossen.

Im Fabrikgebäude befinden sich neben den Atelierräumen die gesamte Verwaltung des glarnerstegs sowie die Wäscherei und im 3. Obergeschoss das öffentlich zugängliche Restaurant 'müli' mit zugehöriger Küche und einer attraktiven Dachterrasse.
Um die Eingriffe im Altbau möglichst gering zu halten, wurde ein in den Raum gestellter Korridor so gebaut, dass er unter Berücksichtigung der bestehenden Fassadenteilung sowie der brandschutztechnischen Anforderungen alle wichtigen Räume erschliesst. Trotz dieses 'einfachen' Konzepts für die Umnutzung des Altbaus erwies sich deren Umsetzung komplexer als ursprünglich angenommen. Neben der Funktionalität und Erfüllung des Raumprogramms musste der Altbau Auflagen betreffend einer energetischen Sanierung erfüllen, den neuesten Anforderungen der Erdbebensicherheit genügen, eine zeitgemässe Haustechnik aufweisen und in Bezug auf die Materialisierung den Ansprüchen von Bauherrschaft und Nutzern entsprechen.




Situation

Grundrisse

Schnitt

Querschnitt

Fassaden