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Erweiterung Schulhaus Kreuzbühl
Zürich

Kategorie:
Unterricht, Bildung und Forschung
Fertigstellung:
2015
Gebäudeanzahl:
1
Stockwerke:
4
Untergeschosse:
1
Gebäudekosten:
12.9 Mio. CHF

Dörken AG Kunststofferzeugnisse
Talstrasse 47
4144 Arlesheim
Tel. 061 706 93 30
Fax. 061 706 93 35
doerken@doerken.ch
www.doerken.ch
saw spannbetonwerk AG
Nöllenstrasse 19
9443 Widnau
Tel. 071 727 77 11
Fax. 071 727 77 55
info@saw.ch
www.saw.ch
Schneebeli Metallbau AG
Schaffhauserstrasse 307
8050 Zürich
Tel. 044 318 60 70
Fax. 044 318 60 71
info@schneebeli.com
www.schneebeli.com
Walo Bertschinger AG
Giessenstrasse 5
8952 Schlieren
Tel. 044 745 23 11
Fax. 044 740 31 40
walo@walo.ch
www.walo.ch

DELTA Horizontale Anwendungen
Verlegesysteme für Plattenbeläge, Parkdach- und Terrassen-Drainagebeläge
Dörken AG Kunststofferzeugnisse
Betonelemente
Aussenwände
saw spannbetonwerk AG
Hartbeton WALO
Ausführung von Unterlagsböden
Walo Bertschinger AG

Architekt/Planer

Fischer Architekten AG
Binzstrasse 23
8045 Zürich
044 317 51 51


Das Gebäude steht an der von Grünräumen begleiteten Kreuzbühlstrasse, nahe den Villen Rosenbühl und Schönbühl – beides klassizistische Bauten aus den 1830er Jahren. Als alleinstehende Körper begrenzen sie jeweils die an den Strassenraum stossende, parkähnliche Umgebung. Diese Reihe ergibt, eine Art „Perlenkette“, in die sich der Neubau zusammen mit dem bestehenden Schulbau als gleichwertiges Element sublim einfügt.

Der Neubau setzt strassenseitig ein Thema fort, das bereits bei der bestehenden Schulhaussubstanz , gebaut anfangs der 80er Jahre, anzutreffen ist: Das Thema der gestaffelten Fassade, welches sich beim Neubau in zwei markanten Vorsprüngen ausdrückt. In einem von diesen positioniert sich die grosszügige, teils doppelläufige Treppe mit grossen „Stadtfenstern“ bewusst exponiert, für eine verstärkte Wahrnehmung der Schule im öffentlichen Raum. Offen und übersichtlich gestaltet, ermöglicht sie von jedem Standort Blickbezüge zu mehreren Geschossen.

Durchlässigkeit bietet auch die Eingangshalle in die jeweiligen Durchgangs- und Aufenthaltsräume. Hier ist die Adaption und Weiterentwicklung der vorgefundenen Grundrissstruktur wahrnehmbar und wie sich der Neubau dadurch mit dem Bestand logisch verknüpft.

Die Klassenzimmer orientieren sich im Erweiterungsbau konsequent zu der das Schulhaus umgebenden Parklandschaft. Dadurch verringert sich die Lärmbelastung und der Unterricht erhält das für den Lernbetrieb günstige Südwestlicht. Präzise angeordnete Öffnungen und die sich bietenden Ausblicke in die Natur bilden einen sinnlichen Kontrast zum Beton, der das innere Raumbild weiterhin prägt.

Diese optische Verbindung von Bestand und Neubau setzt sich aussen durch die Anlehnung an die vorhandenen Öffnungsproportionen und die erneute Verwendung von Betonelementen als Fassadenmaterial fort.

Publikation
Sonntagszeitung, Ausgabe 27.03.2016, Rubrik Architektur, Titel "Beton bindet"
Architektur + Technik, Sonderausgabe "Umbauen 2016", Titel "Transformation ins Zeitgemässe"
Annuaire d'architecture 2017 de la Documentation suisse de bâtiment



Situation

EG

1. OG

3. OG

Schnitt